Schönste Campingplätze in Spanien: 8 Orte am Meer und Berg

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Die schönsten Campingplätze in Spanien liegen an der Costa Brava, an der Costa del Sol und in den Pyrenäen – dort verbinden sie direkte Meer- oder Bergnähe mit Schatten, Sanitäranlagen und kurzen Wegen zum Wasser. Ein guter Platz kostet in der Hochsaison 30 bis 60 Euro pro Nacht für zwei Personen mit Stellplatz. Wer früh bucht, sichert sich die Plätze in erster Reihe.

Was macht einen Campingplatz in Spanien schön?

Schön ist ein Campingplatz, wenn Lage, Schatten und Sauberkeit zusammenpassen. Ein Platz direkt am Strand nützt wenig, wenn im Juli die Mittagssonne ohne Baum auf das Zelt brennt.

Die drei Kriterien, die in der Praxis über den Aufenthalt entscheiden, sind Entfernung zum Wasser, Baumbestand für Schatten und der Zustand der Sanitärgebäude. Camping ist die Übernachtung mit Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil auf einem ausgewiesenen Platz mit Infrastruktur.

Ein vierter Punkt wird oft unterschätzt: die Parzellengröße. Plätze mit 80 bis 100 Quadratmetern pro Parzelle geben spürbar mehr Ruhe als die 60-Quadratmeter-Reihen mancher Ferienanlagen.

Welche sind die schönsten Campingplätze an der Costa Brava?

Die Costa Brava im Nordosten Spaniens gilt als Region mit der höchsten Dichte an gut bewerteten Campingplätzen am Mittelmeer. Buchten wie Calella de Palafrugell und der Naturpark Cap de Creus prägen die Landschaft.

Besonders gefragt sind die Plätze rund um Pals, L’Estartit und Roses, weil sie Sandstrand und Pinienwald direkt kombinieren. Wer die Auswahl vergleichen möchte, findet eine ausführliche Übersicht in meinem Beitrag zu den besten Campingplätzen an der Costa Brava.

Die Costa Brava reicht laut Wikipedia von Blanes bis zur französischen Grenze und umfasst rund 220 Kilometer Küste. Auf dieser Strecke liegen über 100 registrierte Campingplätze.

Was kostet ein Stellplatz an der Costa Brava?

In der Hochsaison von Juli bis August kostet ein Stellplatz für zwei Personen inklusive Auto und Strom zwischen 35 und 65 Euro pro Nacht. In der Nebensaison im Mai oder September sinken die Preise oft um 30 bis 40 Prozent.

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Die schönsten Campingplätze in Andalusien

Andalusien im Süden Spaniens bietet Campingplätze an der Costa de la Luz mit Atlantikstränden und an der Costa del Sol am Mittelmeer. Die Atlantikküste ist windiger, dafür weiter und ruhiger als die Mittelmeerbuchten.

Plätze bei Tarifa und Conil de la Frontera stehen bei Wind- und Kitesurfern hoch im Kurs. Wer lieber ruhige Buchten sucht, wird an der Costa Tropical bei Almuñécar fündig.

Welche Strände sich für einen Tagesausflug lohnen, habe ich in meinen Tipps zu den schönsten Stränden Andalusiens zusammengetragen. Wer Camping mit Kultur verbinden will, kombiniert die Küste mit einer Rundreise durch Andalusien in 10 Tagen.

Campingplätze in den spanischen Bergen

Neben der Küste zählen die Pyrenäen und die Sierra Nevada zu den schönsten Regionen für Bergcamping in Spanien. Hier liegt der Reiz in kühleren Temperaturen im Sommer und in der Nähe zu Wanderwegen.

Der Nationalpark Aigüestortes in den katalanischen Pyrenäen bietet Plätze auf über 1.000 Metern Höhe. Nachts kühlt es hier auch im Juli deutlich ab, weshalb ein warmer Schlafsack gehört dazu.

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Die Sierra Nevada bei Granada ist laut Wikipedia mit dem Mulhacén auf 3.482 Metern das höchste Gebirge des spanischen Festlands. Von Campingplätzen am Fuß des Gebirges erreicht man Wanderstart und Alhambra in Granada an einem Tag.

Die schönsten Campingplätze im Überblick

Die folgende Tabelle vergleicht typische Regionen für Camping in Spanien nach Lage, Saisonpreis und Charakter. Die Preise gelten für zwei Personen mit Stellplatz und Auto in der Hochsaison.

Region Lage Preis Hochsaison/Nacht Charakter
Costa Brava Mittelmeer, Nordosten 35–65 € Buchten, Pinienwald
Costa del Sol Mittelmeer, Süden 30–55 € lange Sandstrände
Costa de la Luz Atlantik, Südwesten 28–50 € Wind, weite Strände
Pyrenäen Berge, Norden 25–45 € Wandern, kühl
Sierra Nevada Berge, Süden 22–40 € Höhenlage, Kultur nah

Wann sollte man einen Campingplatz in Spanien buchen?

Für die Hochsaison im Juli und August sollte man Plätze in erster Strandreihe drei bis sechs Monate im Voraus buchen. Beliebte Anlagen an der Costa Brava sind für die erste Augustwoche oft schon im Februar ausgebucht.

In der Nebensaison von Mai, Juni und September reicht meist eine Buchung wenige Wochen vorher. Wer flexibel reist, findet dann auch spontan schöne Plätze zu niedrigeren Preisen.

Die komplette Vorbereitung mit Kosten, Route und Stellplatzwahl beschreibe ich Schritt für Schritt im Beitrag Mein Camping in Spanien planen.

Camping mit Kultur und Küche verbinden

Ein Campingurlaub in Spanien lässt sich gut mit Festen und Essen verbinden. Wer Ende August in der Region Valencia campt, kann die Tomatenschlacht La Tomatina in Buñol besuchen.

Abends lohnt der Weg vom Platz in eine Bar. Welche Gerichte typisch sind und wie man richtig bestellt, steht in meinen Übersichten zum typisch spanischen Essen und zum Tapas bestellen in Spanien.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wo sind die schönsten Campingplätze in Spanien?

Die schönsten Campingplätze liegen an der Costa Brava im Nordosten, an der Costa del Sol und Costa de la Luz im Süden sowie in den Pyrenäen und der Sierra Nevada. Die Küstenplätze punkten mit Meernähe und Pinienschatten, die Bergplätze mit kühleren Temperaturen und Wanderwegen. Welcher Platz der schönste ist, hängt davon ab, ob man Strand, Ruhe oder Berge sucht.

Was kostet Camping in Spanien pro Nacht?

Ein Stellplatz für zwei Personen mit Auto und Strom kostet in der Hochsaison 25 bis 65 Euro pro Nacht, je nach Region und Lage. In der Nebensaison sinken die Preise um 30 bis 40 Prozent. Ein gemietetes Mobilheim liegt in der Hochsaison bei 90 bis 160 Euro pro Nacht.

Wann ist die beste Reisezeit für Camping in Spanien?

Mai, Juni und September gelten als beste Reisezeit, weil das Wetter warm, das Meer badefähig und die Plätze weniger voll sind. Im Juli und August ist es an der Küste am heißesten und die Plätze sind am teuersten. Für Bergcamping in den Pyrenäen ist der Hochsommer wegen der kühleren Nächte angenehm.

Muss man Campingplätze in Spanien vorher buchen?

Für die Hochsaison sollte man Plätze in erster Strandreihe drei bis sechs Monate vorher buchen, da beliebte Anlagen früh ausgebucht sind. In der Nebensaison reicht eine Buchung wenige Wochen im Voraus, und flexible Reisende finden oft auch spontan freie Plätze.

Ist Wildcamping in Spanien erlaubt?

Freies Wildcamping ist in Spanien weitgehend verboten und wird je nach Region mit Bußgeldern geahndet. Erlaubt ist das Übernachten meist nur auf ausgewiesenen Campingplätzen oder auf offiziellen Stellplätzen für Wohnmobile. In Naturparks gelten besonders strenge Regeln.

Fazit

Die schönsten Campingplätze in Spanien findest du dort, wo Lage, Schatten und Sauberkeit zusammenkommen – an der Costa Brava, in Andalusien oder in den Bergen. Vergleiche Preise und Parzellengröße, buche für den Hochsommer früh und reise wenn möglich in der Nebensaison. Plane jetzt deine Route und finde den Platz, der zu deinem Reisestil passt.